Stadtparlament beschließt auf Initiative der SPD Konzept für Fußgängerzone

Volk-Borowski: „Nun können wir schnell zu konkreten Maßnahmen kommen!“

„Mit einer neuen „AG Fußgängerzone“, einem Experten-Hearing und einem Citymanager rückt die Fußgängerzone und die Innenstadt wieder in das Zentrum der Stadtpolitik“, freut sich SPD-Parteivorsitzender und Stadtverordneter Dennis Volk-Borowski.

In der Sitzung des Stadtparlamentes haben die Stadtverordneten mit großer Mehrheit konkrete Schritte eingeleitet, die schon in Kürze zu spürbaren Verbesserungen führen sollen. „Mit der ‚AG Fußgängerzone‘ werden Gewerbetreibende und Gebäudeeigentümer der Fußgängerzone sowie Mitglieder aus Stadtparlament, Ortsbeirat, Verwaltung, Polizei, ELW sowie Kreativschaffende endlich an einen Tisch gebracht, um gemeinsam an guten Lösungen für das Herz unserer Stadt zu arbeiten“, führt Volk-Borowski weiter aus. Außerdem soll ein Citymanager oder eine Citymanagerin künftig als Schnittstelle und zentrale Ansprechstelle für die Gewerbetreibenden eingesetzt werden. „Es gibt keinen zentralen Ansprechpartner bei der Stadt für die Innenstadt und die Fußgängerzone. Historisch gewachsen sind unterschiedliche Zuständigkeiten – nur schwer durchschaubar für Menschen, die sich darauf konzentrieren müssen, in der Fußgängerzone ihr Geld zu verdienen und sich nicht – so wie wir – jeden Tag mit Politik beschäftigen. Wir wollen keine Parallelstruktur schaffen, sondern ein Bindeglied, einen Motor und Ideengeber, der oder Beschwerden aufnehmen, kanalisieren und konkrete Maßnahmen entwickeln kann“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr.

Außerdem soll ein Experten-Hearing aus den Bereichen Innenstadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kreativwirtschaft sowie den Geschäftsleuten und der Politik veranstaltet werden: „Wollen wir mit einem Hearing die Frage ins Zentrum rücken, welche Möglichkeiten wir als Stadt haben, die Entwicklung der Innenstadt und der Fußgängerzone zu beeinflussen. Dazu wollen wir uns Expertinnen und Experten aus anderen Städten einladen und auch die Frage thematisieren, welche langfristigen Veränderungen unserer Innenstadtstruktur wir zu erwarten haben und ob und wie es möglich ist, nicht kooperationsbereite Eigentümer zum Umdenken zu bewegen. Wir Sozialdemokraten wollen dort auch über die Möglichkeit sprechen, Gebäude durch die Stadt Wiesbaden zu kaufen, um die Entwicklung selbst bestimmen zu können“, so Volk-Borowski abschließend.