Carl-von-Ossietzky-Schule

Seit Jahren wird über einen Neubau der Carl-von-Ossietzky-Schule diskutiert. Nun kommt Bewegung in die Sache: Bis 2020 soll ein Neubau im Wiesbadener Westen entstehen.

Hendrik Schmehl

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass es nach jahrelangen Diskussionen, zuerst über eine Schließung aus baulichen Gründen, dann über eine Zusammenlegung mit der Martin-Niemöller-Schule und zuletzt über den Neubau an anderer Stelle und dessen Finanzierung, nun ein glückliches Ende für die Carl-von-Ossietzky-Schule in Klarenthal geben wird“, erklärte der schulpolitische Sprecher der SPD-Stadtverordnetenfraktion Hendrik Schmehl. „Dadurch bleibt das eigenständige Angebot einer gymnasialen Oberstufe im Westen Wiesbadens endgültig bestehen“.

Am vergangenen Dienstag hatte der Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr das Planverfahren mit der Zustimmung zum Satzungsbeschluss beendet.

„Ich bin sehr optimistisch, dass der anvisierte Termin für den Umzug der Schule in ihren Neubau nach den Sommerferien 2020 eingehalten werden kann“, sagte Stefan Breuer, planungspolitischer Sprecher der SPD im Wiesbadener Rathaus. „Es ist schön, dass in diesem Zusammenhang sogar dem Wunsch des Klarenthaler Ortsbeirats entsprochen werden konnte, den die Schule umgebenden Zaun zum Schutz vor Vandalismus höher zu bauen“.

„Mit der Diskussion über die sinnvolle Nachnutzung des bisherigen Grundstücks der Schule steht die nächste Herausforderung aber bereits unmittelbar bevor“, blickt Breuer in die nähere Zukunft. Für dieses Gelände ist eine Nutzung mit neuen Wohnungen vorgesehen. Die Einnahmen sollen zur Refinanzierung des Schulneubaus genutzt werden.