CDU mit Bauchplatscher aus dem Sommerloch

In einer Pressemeldung vom 08.08.2019 hat die CDU-Rathausfraktion das Vergabeverfahren zum Planungsprozess für den Sportpark Rheinhöhe kritisiert.

„Schade, dass wieder einmal Fakten und Legenden in einem bunten Strauß miteinander vermischt wurden und so in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werden soll, hier sei etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen“, entgegnet Michael David, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rathaus und ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Freizeit und Sport.

Richtig ist, dass zur Vorbereitung der Vergabe ein Gremium aus Fachleuten eingerichtet wurde, dem auch Vereinsvertreterinnen und -vertreter angehören. Dieses Gremium wurde aus einer großen Beteiligungsrunde heraus gebildet, um den Vergabeprozess effizienter zu begleiten. Der CDU-Kollege Pfeifer hat an der Bildung dieses Gremiums mitgewirkt. Die Entscheidung zur Einrichtung und Besetzung erfolgte einstimmig. „Das im Nachhinein zu kritisieren und fehlende Transparenz zu bemängeln, verfolgt offensichtlich den Zweck, weiterhin Sand ins Getriebe des Planungsprozesses zu streuen“, reagiert David überrascht.
Auch wurde im Ausschuss für Freizeit und Sport regelmäßig über den Sachstand und Fortgang des Projekts durch mattiaqua und die SEG berichtet. Kritische Fragestellungen erfolgten weder durch die CDU-Fraktion noch die übrigen Ausschussmitglieder.

Falsch ist auch, dass der Sportplatz Erlenweg verlegt werden soll. Dies war nie Gegenstand der Diskussion. Der Sportplatz fällt weg, da die Fläche zur Umsetzung des Sportparks benötigt wird. Kompensiert wird der Wegfall durch die Umwandlung des Rasenplatzes an der Waldstraße in einen Kunstrasenplatz. Hier sollten keine falschen Hoffnungen für die Fußballer geweckt werden.

„Die CDU sollte sportlich mit einem Kopfsprung nach vorne zeigen, dass sie uneingeschränkt zu dem Projekt Sportpark Rheinhöhe steht, anstatt mit einem Bauchplatscher kurzfristig Wellen zu schlagen, die vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit im politischen Sommerloch bringen, ansonsten lediglich den Fortgang des sportpolitischen Leuchtturmprojekts einbremsen“, erklärt David abschließend.